Verfasst von: Karin | Juni 20, 2008

Hochzeitstagsbaden

Heute haben Viktor und ich unseren ersten Hochzeitstag und sind aus diesem Anlass mal wieder in die See gestiegen. Es war herrlich, und wir sind uns einig, dass besondere Ereignisse zukünftig nur noch so bei uns gefeiert werden.

Immer wenn ich im Wasser bin, fühle ich eine Glückswelle und ein Gefühl der tiefen Verbundenheit. Es ist ein nach Hause kommen. Eine Umarmung der Meeresgöttinnen.

Meinen Sternzeichen nach bin ich ja eher ein Feuerwesen (Schütze/Aszendent Widder) und daher wundert es mich doch, dass ich so wasserverbunden bin. Aber vielleicht brauche ich Feuerbrand einfach die kühlenden Umarmungen der See um nicht total aus/durchzubrennen. Mir gibt es immer eine unwahrscheinliche Kraft im Meer gewesen zu sein.

Verfasst von: Karin | April 26, 2008

Frauenbaden als neue Tradition

Aus einer spontanen Idee, soll nun eine neue Tradition erwachsen. Frauen gehen baden um zu demonstrieren das sie bereit sind Grenzen zu überwinden.

Am 8. März dieses Jahres sind Renate und ich in die Ostsee gehüpft und wie wir aus dem kalten Wasser kamen und sahen was dieses Baden in uns ausgelöst hatte, kam Renate auf die Idee: Das machen wir jetzt jedes Jahr und wir motivieren andere Frauen es auch zu tun!

Dieses Baden hat einiges ausgelöst. Durch diesen „simplen“ Akt, zu einer Zeit nackt ins Wasser zu gehen, in der alle anderen dick in Winterjacken verpackt am Strand rumlaufen, hat mir einen Impuls gegeben mit den Grenzen in meinem Kopf zu arbeiten und sie aufzulösen. Ich meine die Grenzen, die wir durch unsere Erziehung mit auf den Weg bekommen haben. Dieses: Das geht doch nicht! Eine Frau in deinem Alter zieht sich nicht aus in der Öffentlichkeit, was sollen denn die Leute denken! Du holst dir den Tod wenn du bei diesen Temperaturen bande gehst!

Ja, Ja, diesen ganzen Müll der einfach nur ausbremst und uns hindert das zu tun, was uns Spaß macht und uns weiterbringt.

Für mich wird dieses Badengehen zu einem wichtigen Ritual werden. Gerade am Frauentag! Ich bin eine Emanze und lasse mich nicht von den Grenzen die das Patriachat mir zu setzen versucht einengen. Das Badengehen im März hat meinen Kampfgeist neu angefacht und mich darin bestätigt weiter meinen Weg zu gehen, und Grenzen die man(n) mir setzen will aufzulösen.

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